Pro-Tipps: #1
Anleitung für einen funktionalen Griff zur optimalen Kraftübertragung und maximaler Kontrolle
LINKE HAND:
Der Schläger liegt überwiegend in den Fingerwurzeln – zwischen den letzten drei Fingern und dem Handballen – eingeklemmt. Klein-, Ring- und Mittelfinger liegen dabei ungefähr im rechten Winkel zum Schläger Griff. Die Hand als Ganzes sollte um etwa 20 bis 30 Grad im Uhrzeigersinn gedreht sein. Der Daumen liegt dabei leicht rechts von der Mitte.
RECHTE HAND:
Der Schläger liegt auch hier überwiegend in den Fingerwurzeln und wird hauptsächlich mit dem Ringfinger, Mittelfinger und dem Daumenballen stabilisiert. Der Daumenballen liegt dabei direkt auf dem linken Daumen auf und schließt die Griffposition zu einer kompakten Einheit ab.
Die rechte Hand verschmilzt nahezu mit der linken Hand – insbesondere der weiche Daumenballen liegt eng und stabil am linken Daumen an. Der linke Daumen wird dabei vollständig vom Daumen und dem Daumenballen der rechten Hand überdeckt.
Die rechte Hand sollte in ihrer Gesamtausrichtung ungefähr parallel zur linken Hand verlaufen (siehe Bildvergrößerung). Die Finger der rechten Hand sind dabei kaum sichtbar; in der Regel sind lediglich zwei Fingerknöchel an beiden Händen zu erkennen – die des Zeige- und des Mittelfingers.
Griff – Stichpunkte im Überblick:
- Dein Griff orientiert sich eher an den Fingern und vermeidet weitgehend die Handfläche – ein Beispiel dafür ist das Greifen eines Einkaufskorbs, Ballkorbs oder Maßkrugs.
- Die Handflächen und Handrücken verlaufen weitgehend parallel zueinander.
- Aus Augenhöhe, mit den Händen direkt vor dir, sind gerade 2 bis 3 Fingerknöchel auf beiden Händen sichtbar – jeweils vom Zeige- und Mittelfinger.
- Die Finger sind stabil und geschlossen um den Schläger gewickelt und bleiben während des gesamten Schwungs in dieser Position.
- Auf einer Skala von 1 bis 10 beträgt der Griffdruck in den Fingern etwa 6. Die Gelenke bleiben dabei geschmeidig.
Wie trainiere ich am besten?
Trainiere deine Grifftechnik am besten bequem zu Hause – idealerweise vor einem Spiegel. Dafür reicht es völlig aus, ein 6er oder 7er Eisen mit nach Hause zu nehmen. So kannst du ohne Leistungsdruck üben und vermeidest gleichzeitig kognitive Überlastung. Mit regelmäßigen Wiederholungen gewöhnst du dich schnell an Neuerungen. Der Trainingsansatz lautet: lieber mehrmals pro Woche 10 Minuten trainieren, als an einem Tag mehrere Stunden am Stück.
Muskelpower
Zusätzlich zur Technik ist es für Spielerinnen und Spieler aller Spielstärken sehr wichtig, die Kraft in den Händen – also die reine Griffkraft – sowie im Arm- und Schulterbereich zu verbessern.
Hier kannst du mehr dazu lesen 🙂
Pro-Tipps: #2
Körper Haltung
Ausbalanciert und Dynamisch
Ausgangststellung
Stell dich aufrecht, aber locker hin – ohne große Muskelanspannung – und richte deinen Blick nach vorn. Deine Fußknöchel stehen etwa schulterbreit auseinander, und die Füße sind leicht nach außen gedreht, um die Hüftrotation während des Schwungs zu erleichtern.
Rechte Hand:
Der Schläger liegt auch hier überwiegend in den Fingerwurzeln und wird hauptsächlich mit dem Ringfinger, Mittelfinger und dem Daumenballen stabilisiert. Der Daumenballen liegt dabei direkt auf dem linken Daumen auf und schließt die Griffposition zu einer kompakten Einheit ab.
Die rechte Hand verschmilzt nahezu mit der linken Hand – insbesondere der weiche Daumenballen liegt eng und stabil am linken Daumen an. Beide Hände sollten in ihrer Gesamtausrichtung annähernd parallel zueinander verlaufen (siehe nächstes Bild). Der linke Daumen wird dabei vollständig vom Daumen und dem Daumenballen der rechten Hand überdeckt.
Die rechte Hand sollte in ihrer Gesamtausrichtung ungefähr parallel zur linken Hand verlaufen (siehe Bildvergrößerung). Die Finger der rechten Hand sind dabei kaum sichtbar; in der Regel sind lediglich zwei Fingerknöchel an beiden Händen zu erkennen – die des Zeige- und des Mittelfingers.
Griff – Stichpunkte im Überblick:
- Dein Griff orientiert sich eher an den Fingern und vermeidet weitgehend die Handfläche – ein Beispiel dafür ist das Greifen eines Einkaufskorbs, Ballkorbs oder Maßkrugs.
- Die Handflächen und Handrücken verlaufen weitgehend parallel zueinander.
- Aus Augenhöhe, mit den Händen direkt vor dir, sind gerade 2 bis 3 Fingerknöchel auf beiden Händen sichtbar – jeweils vom Zeige- und Mittelfinger.
- Die Finger sind stabil und geschlossen um den Schläger gewickelt und bleiben während des gesamten Schwungs in dieser Position.
- Auf einer Skala von 1 bis 10 beträgt der Griffdruck in den Fingern etwa 6. Die Gelenke bleiben dabei geschmeidig.
Wie trainiere ich am besten?
Muskelpower
Trainiere deine Grifftechnik am besten bequem zu Hause – idealerweise vor einem Spiegel. Dafür reicht es völlig aus, ein 6er oder 7er Eisen mit nach Hause zu nehmen. So kannst du ohne Leistungsdruck üben und vermeidest gleichzeitig kognitive Überlastung. Mit regelmäßigen Wiederholungen gewöhnst du dich schnell an Neuerungen. Der Trainingsansatz lautet: lieber mehrmals pro Woche 10 Minuten trainieren, als an einem Tag mehrere Stunden am Stück.
Zusätzlich zur Technik ist es für Spieler aller Spielstärken sehr wichtig, die Kraft in den Händen – also die reine Griffkraft – sowie im Arm- und Schulterbereich zu verbessern.
Hier kannst du mehr dazu lesen 🙂
Pro-Tipps: #2
Wünschenswerte Schwung Eigenschaften
EIGENSCHAFT 1. -Zentrierte Rotationsachse des Oberkörpers
Bei Schlagvarianten, bei denen der Ball auf dem Boden liegt, ist es äußerst wichtig, den Ball zuerst zu treffen, bevor der Schläger den Boden berührt.
Von daher wäre es gut, wenn wir in einer relativ neutralen Ausgangsstellung beginnen, mit wenig seitliche Oberkörperneigung und unserem Gewicht bereits leicht nach links verlagert (ca. 70%)
Hier kann man gut erkennen, wie der Spieler seinen Kopf und Oberkörper stabil innerhalb der grünen Box rotiert, ohne große seitliche Abweichungen. Das macht die anschließende Arbeit im Abschwung erheblich einfacher.
Eigenschaft 2. – Stabile Oberkörperneigung Relativ zum Boden
Beim Ansprechen erzielen wir optimalerweise eine Oberkörperneigung von 35 bis 40 Grad nach vorne. Die Knie befinden sich ungefähr unter den Achseln und über den Fußballen.
Die Veränderung im Kniebereich (links stärker gebeugt, rechts etwas in die Streckung gebracht) ermöglicht es in erster Linie, das Becken in einer geneigten Art und Weise zu drehen, was wiederum dazu dient, den Oberkörper in eine Seitneigung zu bringen, sodass der Oberkörper von der Seite gesehen in der gleichen Neigung relativ zum Boden bleibt.
Eigenschaft 3. – Beckenverschiebung
Um den Golfball zuerst treffen zu können, sollte dein Gewicht während des Abschwungs möglichst weit nach links verlagert werden.
Im Treffmoment haben fortgeschrittene Spieler bis zu 95 % des Körpergewichts bereits nach links verlagert.
Es gibt jedoch einen kleinen Haken 🙂
Während das Becken in Richtung Ziel verschoben (nicht gedreht) wird, darf der Kopf und der Oberkörper nicht zu sehr nach rechts geneigt werden, sondern, wie im Bild, mehr oder weniger neutral bleiben.
Du fragst dich: „Kann ich das nicht anders machen?“ Sicherlich könntest du es anders machen. Dazu benötigst du jedoch einen passenden Ausgleich im Bereich Hand, Arm, Ellenbogen und Schultergelenk, um einen guten Kontakt zu erzielen – und natürlich viel Talent sowie jede Menge Wiederholungen.
Befindet sich dein Körper jedoch an Ort und Stelle, ermöglichst du von vornherein die richtige Hand- und Armbewegung.
Mehr Länge vom Abschlag I Starke Hände starke Schläge
Um lange Bälle schlagen zu können, benötigen wir nicht nur eine saubere Technik, sondern auch eine kräftige und stabile Hand-Arm-Schulter-Einheit. Für weite und präzise Schläge spielt insbesondere die Kraft in Griff, Handgelenk und Unterarm eine entscheidende Rolle. Im Treffmoment wirken enorme Kräfte, denen Hände und Arme zuverlässig standhalten müssen.
Um höhere Schnellkraft entwickeln zu können, ist zunächst eine Zunahme an Muskelmasse sowie eine gesteigerte Maximalkraft erforderlich. Die Maximalkraft gilt dabei als grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von Schnellkraft
Griffstärke und zustand:
Allein der Umstand, dass deine Schläger mit alten oder rutschigen Griffen ausgestattet sind, erhöht sowohl das Verletzungsrisiko als auch den Verlust von Schlaglänge und Präzision. Um das Maximum aus deinem Schwung herauszuholen und gleichzeitig deine Gelenke zu schützen, ist es entscheidend, neue, griffige und vor allem passend dimensionierte Griffgrößen montieren zu lassen. Auch das Tragen eines geeigneten Golfhandschuhs spielt eine wichtige Rolle – sowohl für die Kontrolle über den Schläger als auch für Komfort und Verletzungsprävention.
Golfspezifisches Krafttraining:
In erster Linie geht es beim Krafttraining um Verletzungsprävention. Wenn wir unsere Muskeln ordentlich trainieren, bietet uns die daraus gewonnene Maximalkraft auch die Möglichkeit, den Schläger schneller zu schwingen.
Da unsere Handgelenke, Unterarme, Ellenbogen und Schultern recht anfällig für Verletzungen sind, liegt es auf der Hand, diese Bereiche zu stärken. Vor allem unsere nicht dominante Seite ist möglicherweise nicht einmal für den Alltag ausreichend ausgebildet, geschweige denn für komplexe und explosive Bewegungen, wie sie im Golfschwung vorkommen.

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